Gedanken an Winter und die Kälte
Menschen wandern auf weißen Wegen
durch die Städte, durch das Land
und sie gehn auf dünnen Stegen
durch den weißen, weichen Sand.
Kerzen brennen in den Zimmern
und draußen, frierend, Kinder wimmern.
Es wird dunkler, es wird kälter,
bald schon ist die Sonne leer.
Und die Menschen werden älter,
setzen sich kaum noch zur wehr.
Kerzen flackern auf den Tischen
und leis beginnt der Tee zu zischen.
Morgens schon sieht man nur Weiß,
überall wabert Nebel, dicht,
und man rutscht haltlos übers Eis,
während Tau verringert die Sicht.
Kerzen leuchten leicht im Raum
doch erhellen sie das Zimmer kaum.
Der WInd peitscht durch verlass’ne Straßen
trägt das Eis weit über die Stadt.
Die Wege und Läden sind verlassen
und Fenster leuchten schwach und matt.
Kerzen rußen ersterbend auf,
der Winter nimmt grausam seinen Lauf.
Im weißen Schnee sind keine Spuren
weder Mensch noch Tier wurd hier gesehen
Nur langsam Autos durch die Landschaft fuhren
doch auch ihre Spuren schon verwehen.
Kerzen zischen noch einmal leis,
wie vor seinem Sterben ein weiser Greis.
In diesen Schnee nun will ich treten
will mich suhlen in seinem Kalt.
Mag nicht länger für Wärme beten,
wenn meine Stimme doch nur verhallt.
Kerzen brennen wieder nieder
und die Menschen singen klagende Lieder.
Ich steh in Mitten des weißen Meeres
überwältigt von seiner strahlend Pracht.
Sehe gen Himmel und sehe nur Leeres,
keinen Engel, der am Himmelstor wacht.
Die Kerzen ersterben qualvoll langsam
und die Hoffnung mit ihnen auf Warm.
Ich blicke hinauf und merk’ wie ich sinke,
sinke in den schaurigen Strom hinab.
Ohne Reue und Schmerz ich winke,
während ich falle in mein weiches Grab.
Kerzen ersticken in den Räumen
und verwelkte Rosen meine Gruft säumen.
Ertrunken im kalten, weißen Nass
nie mehr gesehen das grüne Gras.
Entwichen in eine verführerische Welt
die jede Versprechung hundertmal hält.
Die Kerzen, erstorben, der Körper erstarrt
doch die Seele in besserer Zeit verwahrt.
Kalt und erstarrt sinkt mein Leib
auf das weiche Bett aus Eis.
Da liegt er nun auf der Erdenscheib’
doch entweicht im noch die Seele leis.
Kerzen sind erloschen, gelöscht ist all das Licht,
in meinem kalten Körper das letze Leben bricht. © nasuka
durch die Städte, durch das Land
und sie gehn auf dünnen Stegen
durch den weißen, weichen Sand.
Kerzen brennen in den Zimmern
und draußen, frierend, Kinder wimmern.
Es wird dunkler, es wird kälter,
bald schon ist die Sonne leer.
Und die Menschen werden älter,
setzen sich kaum noch zur wehr.
Kerzen flackern auf den Tischen
und leis beginnt der Tee zu zischen.
Morgens schon sieht man nur Weiß,
überall wabert Nebel, dicht,
und man rutscht haltlos übers Eis,
während Tau verringert die Sicht.
Kerzen leuchten leicht im Raum
doch erhellen sie das Zimmer kaum.
Der WInd peitscht durch verlass’ne Straßen
trägt das Eis weit über die Stadt.
Die Wege und Läden sind verlassen
und Fenster leuchten schwach und matt.
Kerzen rußen ersterbend auf,
der Winter nimmt grausam seinen Lauf.
Im weißen Schnee sind keine Spuren
weder Mensch noch Tier wurd hier gesehen
Nur langsam Autos durch die Landschaft fuhren
doch auch ihre Spuren schon verwehen.
Kerzen zischen noch einmal leis,
wie vor seinem Sterben ein weiser Greis.
In diesen Schnee nun will ich treten
will mich suhlen in seinem Kalt.
Mag nicht länger für Wärme beten,
wenn meine Stimme doch nur verhallt.
Kerzen brennen wieder nieder
und die Menschen singen klagende Lieder.
Ich steh in Mitten des weißen Meeres
überwältigt von seiner strahlend Pracht.
Sehe gen Himmel und sehe nur Leeres,
keinen Engel, der am Himmelstor wacht.
Die Kerzen ersterben qualvoll langsam
und die Hoffnung mit ihnen auf Warm.
Ich blicke hinauf und merk’ wie ich sinke,
sinke in den schaurigen Strom hinab.
Ohne Reue und Schmerz ich winke,
während ich falle in mein weiches Grab.
Kerzen ersticken in den Räumen
und verwelkte Rosen meine Gruft säumen.
Ertrunken im kalten, weißen Nass
nie mehr gesehen das grüne Gras.
Entwichen in eine verführerische Welt
die jede Versprechung hundertmal hält.
Die Kerzen, erstorben, der Körper erstarrt
doch die Seele in besserer Zeit verwahrt.
Kalt und erstarrt sinkt mein Leib
auf das weiche Bett aus Eis.
Da liegt er nun auf der Erdenscheib’
doch entweicht im noch die Seele leis.
Kerzen sind erloschen, gelöscht ist all das Licht,
in meinem kalten Körper das letze Leben bricht. © nasuka


Traurig, aber irgendwie auch wirklch schön
HD schrieb dies am 20. Januar 2009 um 23:02 nachmittags
Dankeschön!
Da merkt man mal wieder, wofür so Vorlesungen ohne WLAN alles gut sind
nasuka schrieb dies am 20. Januar 2009 um 23:11 nachmittags
Na für was auch sonst
HD schrieb dies am 21. Januar 2009 um 23:57 nachmittags
Da kann ich HD nur zustimmen!
GreenConger schrieb dies am 14. Mai 2009 um 17:14 nachmittags